Zustiftungen, Spenden und Erbschaften

Zustiftungen und Spenden:

Nach dem ausdrücklichen Willen der Stifterin, Frau Hannelore Schambach, kann das Stiftungsvermögen durch Zustiftungen erhöht werden. Zustiftungen werden in das Vermögen der Stiftung geleistet und bleiben im Wert erhalten, weil nur die Vermögenserträge für die Verwirklichung der Stiftungszwecke verwendet werden dürfen. Eine Zustiftung ist somit besonders geeignet, einen geschaffenen Wert zu perpetuieren.

Für wertmäßig besonders bedeutsame Zustiftungen besteht die Möglichkeit, dass für sie ein sog. "Stiftungsfonds" innerhalb der Familie Schambach-Stiftung eingerichtet wird. Mit den Erträgen des Fonds, der auch nach dem Namen des Zustifters benannt werden kann, kann bspw. ein dem Zustiftenden am Herzen liegender Zweck oder auch eine bestimmte Einrichtung oder ein besonderes Projekt exklusiv und dauerhaft gefördert werden.

Auch kann die Familie Schambach-Stiftung die Stellung als Treuhänderin einer unselbständigen Stiftung übernehmen.

Ebenso ist die Familie Schambach-Stiftung selbstverständlich zur Annahme von Spenden berechtigt.

Die Stiftung ist vom Finanzamt Frankfurt am Main als gemeinnützig anerkannt und somit berechtigt, Zuwendungsbestätigungen zur Vorlage beim Finanzamt auszustellen. Wenn Sie dies wünschen, teilen Sie uns bitte dazu Ihre Anschrift mit. Bei Spenden bis 200 Euro wird in der Regel der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung des Kreditinstituts anerkannt.

Spenden können insgesamt bis zu 20 % des Gesamtbetrags der Einkünfte oder 4 Promille der Summe der gesamten Umsätze und der im Kalenderjahr aufgewendeten Löhne und Gehälter als Sonderausgaben abgezogen werden (§ 10b Abs. 1 EStG, § 9 Abs. 1 Ziff. 2 KStG, § 9 Nr. 5 GewStG). Für Zustiftungen gewährt das Einkommensteuergesetz einen zusätzlichen Sonderausgabenabzug bis zu einem Gesamtbetrag von 1 Million Euro, bei zusammenveranlagten Ehegatten bis zu einem Gesamtbetrag von 2 Millionen Euro (§ 10b Abs. 1a EStG).

Erbschaften:

Mit einer Zustiftung, die auch in Form eines Erbes oder eines Vermächtnisses erfolgen kann, können Sie dazu beitragen, dass die Familie Schambach-Stiftung langfristig ihre Ziele verfolgen kann. Naturgemäß fällt es den meisten Menschen schwer, sich mit der eigenen Endlichkeit zu beschäftigen. Dabei kann es helfen, wenn man mit dem Gefühl, mit seinem Nachlass Werte zu schaffen, die bleiben, an die eigene Nachfolgeplanung herangeht.

Wie jede natürliche oder juristische Person kann auch eine Stiftung zum Erben in einem Testament eingesetzt werden. Ein Testament kann man nach deutschem Recht vor einem Notar oder eigenhändig errichten. Im letzteren Fall ist das gesamte Testament eigenhändig zu schreiben und zu unterschreiben. Nicht zwingend notwendig aber sehr empfehlenswert ist die Angabe des Errichtungsortes und des Datums der Errichtung. Ehegatten können zudem ein Testament gemeinsam errichten, indem ein Ehegatte das Testament schreibt und unterschreibt und der andere mitunterschreibt.

Möchte man einzelne Gegenstände oder einen bestimmten Betrag zuwenden, bietet sich hierfür ein Vermächtnis an. Auch dieses muss in einem Testament angeordnet werden.

Jedwede Form letztwilliger Zuwendungen an gemeinnützige Körperschaften unterfallen – unabhängig von der Höhe – nicht der Erbschaftsteuer (§ 13 Abs. 1 Nr. 16 lit. b) ErbStG).

Bankverbindung:
Frankfurter Sparkasse, BIC: HELADEF1822, IBAN: DE57 5005 0201 0200 3542 64. 

 

 

 

 

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