Projekte

Vergessen - Warum wir nicht alles erinnernDas ist der Titel einer Ausstellung, die im Sommer 2019 im Historischen Museum in Frankfurt gezeigt wurde. Im Rahmen dieser Ausstellung hat die Familie Schambach-Stiftung das Reminiszenz-Projekt des Bürgerinstituts Frankfurt gefördert. Begleitend zur Ausstellung wurden im Historischen Museum zehn Veranstaltungen angeboten, bei denen die Erinnerungs-Kompetenz von Demenzkrankenim Umgang mit Objekten aus der Ausstellung sowie die kommunikative Kompetenz gefördert wurden.Der Vorstand der Familie Schambach hat die Ausstellung besucht und wurde an ungewohnte und längst vergessene Gegenstände des täglichen Gebrauchs erinnert. Das Bild zeigt von li nach re Dr. Ponath mit „Henkelmann“, Dr. Werner mit Milchkanne und Herrn Röhricht mit einem Kaugummiautomaten.

Die Familie Schambach-Stiftung fördert in den Jahren 2016, 2017 und 2018 das Projekt "HILDA" des Bürgerinstituts e.V. Frankfurt. "HILDA" steht für Hilfe für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen. Angesichts der zunehmenden Zahl demenzkranker Menschen informieren im Rahmen dieses Projektes ehrenamtliche Helfer und Fachkräfte über die Demenzkrankheit, bieten einen Besucherdienst sowie ambulante Beratung und Unterstützung für Betroffene und ihre Angehörigen an. Für die wohnortnahe Beratung in Frankfurter Stadtteilen steht hierfür das HILDA-Mobil-Team zur Verfügung. 

2015 und 2016 wurden Stiftungsmittel an das Bürgerinstitut in Frankfurt am Main, welches mit seiner über 115-jährigen Geschichte eine der ältesten privaten sozialen Einrichtungen der Stadt ist, vergeben. Bei dem konkret geförderten Projekt handelt es sich einerseits um die Einrichtung einer festen telefonischen Sprechstunde für Betroffene und Angehörige sowie den Ausbau der Beratung per E-mail in dem Arbeitsbereich „Lebensbegleitung bis zum Tode (inkl. Hospizgruppe und Palliativberatung“) und andererseits um die Förderung der engeren Verzahnung der Hospizgruppe mit den Palliativ Care Teams.

Die Familie Schambach-Stiftung unterstützt außerdem im Jahr 2015 die SMART-Studie (Sport und zerebraler Metabolismus im Alter – eine MRT Studie), die unter Federführung des Instituts für Sportwissenschaften der Goethe-Universität in Frankfurt am Main  durchgeführt wird. 

Der positive Einfluss körperlicher Bewegung auf die Hirnleistung alter Menschen ist aus vielfachen Beobachtungsstudien bekannt. In der SMART-Studie soll untersucht werden, welchen Einfluss körperliches Training auf den Hirnstoffwechsel von alten Menschen hat und ob mögliche Veränderungen des Hirnstoffwechsels sich auch in der Hirnleistung abbilden. 

Die Studie kann zum grundlegenden Verständnis für die Wirkungsweise von Sport und Bewegung auf das Gehirn alter Menschen beitragen und die Grundlage für vorbeugende, aber auch für therapeutische Maßnahmen z.B. bei demenzkranken alten Menschen bilden. 

Zudem hat die Familie Schambach-Stiftung die 27. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie, die 2015 in Frankfurt am Main stattfand, finanziell unterstützt. Im Rahmen der "Familie Schambach Lecture" hielt Herr Prof. Dr . Olav. Sletvold aus Trondheim einen Vortrag zum Thema "Comprehensive geriatric care for patients with hip fractures". Des Weiteren waren eingeladene Kommentare zum Thema  Alterstraumatologie Herr Dr. A. Leischker aus Krefeld und Herr Dr. T. Friess aus Oberhausen.

In den Jahren 2014, 2015 und 2016 wurde das Projekt „Kunstbegegnungen im Museum“ durch die Familie Schambach-Stiftung finanziert. Dieses Projekt schafft in Anlehnung an das „Meet me at MoMa“-Projekt in New York City auch in Frankfurt am Main ein spezielles Kunstvermittlungsangebot für Menschen mit Demenz und ihre betreuenden Familienangehörigen bzw. Pflegepersonen. Zugleich sollen im Rahmen dieses Projektes die  Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf erforscht werden.

Hier geht es zum ARTEMIS-Projekt

Außerdem wurden in den Jahren 2014 bis 2016 die Mittel für das dreijährige Forschungsprojekt „Zirkulierende Micro RNAs als Risikoprädikator für Überleben, Herzfunktion und Lebensqualität bei palliativ behandelten Patienten mit Aortenklappenstenose“ des Universitätsklinikums Bonn bewilligt.

Weiterhin wurde 2014 ein Unterstützungsbeitrag für die Vortragsveranstaltungen auf der Jahrestagung 2015 der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) bereitgestellt. Tagungsort ist der Universitätscampus Westend in Frankfurt am Main.

Zusätztlich wurde 2014 die Malteser Migranten Medizin (MMM) in Frankfurt unterstützt. Die MMM ist ein Dienst der Frankfurter Malteser und besteht aus ehrenamtlichen Ärzten und Krankenschwestern und hilft, wo Menschen ohne Krankenversicherung in Not geraten sind, kostenfrei und anonym.

Ausserdem wurden in den Jahren 2015 bis 2018 die Gründung und der Ausbau eines ambulanten Hospizdienstes in Frankfurt am Main des Malteser Hilfsdienstes e.V. gefördert. Hauptziel ist es, unheilbar kranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg psychosozial und seelisch zu begleiten. Niemand soll allein sterben müssen. Als zweites großes Ziel möchten die Frankfurter Malteser ein Sterben in gewohntem Umfeld zu Hause ermöglichen. 

2012 und 2013 wurden die Stiftungsmittel für ein Kooperationsprojekt zwischen dem Zentrum für Hospiz- und Palliativforschung in Darmstadt und der Forschungswerkstatt Palliativversorgung in Datteln zur Untersuchung des Einflusses von unterschiedlichen Matratzen auf das Wohlbefinden und die Veränderungen des Körperschemas bei schwerkranken und sterbenden Menschen verwendet.

2011 wurden die Stiftungsmittel an das Klinikum der Johann Wolfgang Goethe - Universität in Frankfurt am Main für die neu einzurichtenden Patientenzimmer der Palliativstation vergeben.

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